Jeder kennt sie, die kalte Jahreszeit, und gerade eben ist es wieder Wirklichkeit geworden. Der Winter hat natürlich viele schöne Seiten. Man denke nur an den Anblick tiefverschneiter Landschaften oder schwer mit Schnee beladener Bäume. Allerdings hat der Winter auch einige weniger schöne Seiten an sich. Hier ist zuerst einmal der Schnee zu nennen. Auch Schnee hat eine positive und eine negative Seite an sich. Wintersportler freuen sich über die weiße Pracht, denn sie können wegen ihr ihrem Hobby nachgehen. Sei es Abfahrtslauf, Langlauf oder auch Skispringen. Dies alles funktioniert in der Regel nur, wenn genügende Schnee vorhanden ist. Heutzutage wird hier allerdings auch mit technischen Möglichkeiten nachgeholfen.
Man setzt in den Regionen, in denen der Wintersport eine große Rolle im Tourismus spielt, sogenannte Schneekanonen ein. Diese sorgen, bei dementsprechenden Temperaturen, dafür, dass sich auch bei zu geringer Schneeauflage wintersportliche Aktivitäten durchführen lassen. Dazu wird fein zerstäubtes Wasser in die Luft geblasen. Dieses Wasser wird beim Kontakt mit der kalten Luft zu Schnee und sorgt so für eine ausreichende Schneedecke auf der Piste. Diese Praktik ist umwelttechnisch nicht ganz unumstritten, für viele Regionen aber mittlerweile die einzige Möglichkeit, den Touristen ausreichend lange die Möglichkeit zum Wintersport zu bieten. Um den frisch hergestellten Schnee zu verteilen und zu verdichten, werden die Schneeraupen aus der Garage geholt.
Sie sind in der Lage, auch steile Hänge zu befahren. Sie verdichten den Schnee zu einer kompakten Schneedecke und schaffen so ideale Bedingungen für den Wintersport. Aber nicht nur die Wintersportler freuen sich an der weißen Pracht. Auch Kinder freuen sich jedes Jahr aufs Neue wenn der erste Schnee fällt. Denn dann ist wieder die Zeit der Schneemänner und Schneeballschlachten angebrochen. Was Kindern und Wintersportlern so gefällt, missfällt so manchem anderen Menschen. Der Hausbesitzer, der jeden Tag frühmorgens den Gehweg vor seinem Haus freischaufeln muss, ist vom Schnee nicht so sehr begeistert, wie vielleicht die Kinder aus der Nachbarschaft.
Aber auch die Autofahrer haben Jahr für Jahr mit Schnee und Eis zu kämpfen. Wer keine Unterstellmöglichkeit sein Eigen nennt, kennt es sicher: Die Temperaturen sind nachts weit unter den Gefrierpunkt gefallen und morgens erwartet den Autobesitzer ein Frühsport der besonderen Art. Er muss seine Scheiben vom Eis befreien, auch Eiskratzen genannt. Hat er dies geschafft, muss er besonders vorsichtig fahren. Denn viele Straßen, und hier vor allem die Nebenstraßen, sind in der Früh noch nicht durch den Winterdienst freigeräumt worden. Hier kann es also auch sehr glatt sein. Passt der Autofahrer seine Geschwindigkeit diesen Verhältnissen nicht an, steigt das Risiko für einen Unfall sehr stark an.
